Detailinformationen
Nachlass Blumenthal, Otto Hochschularchiv (Aachen) Nachlass Blumenthal, Otto Signatur: N14-01 bis N14-04
Funktionen
Nachlass Blumenthal, Otto Hochschularchiv (Aachen) ; Nachlass Blumenthal, Otto
Signatur: N14-01 bis N14-04
Blumenthal, Otto (1876-1944) [Bestandsbildner]
1894-1973. - 0,1 lfm (1 Karton), 4 Verzeichnungseinheiten. - Archivbestand
Inhaltsangabe: Nachlass von Prof. Dr. phil. Otto Blumenthal „Otto Blumenthal, geb. 20. 7. 1876 in Frankfurt a. M., von jüdischen Eltern evangelischer Konfession, Vater Arzt. Besuchte ein humanistisches Gymnasium. Studierte 1894 bis 1898 Mathematik und exakte Naturwissenschaften, vornehmlich in Göttingen, wo Hilbert, Klein, Sommerfeld seine wichtigsten Lehrer waren. 1898 zum Dr. phil. promoviert. 1899 Examen zur Berechtigung für den Unterricht an Höheren Schulen (Lehramtsexamen) in den Fächern Mathematik, Physik, Chemie. Winter 1899/1900 in Paris, hauptsächlich bei Borel und Jordan. 1901 Habilitation für Mathematik in Göttingen, Herbst 1901 bis Ostern 1904 und Sommersemester 1905 Lehrtätigkeit in Göttingen als Privatdozent. Ostern 1904 bis Ostern 1905 Stellvertreter eines Professors in Marburg. Herbst 1905 bis Herbst 1933 ordentlicher Professor der Mathematik an der Technischen Hochschule Aachen. 1906 bis 1938 geschäftsführender Redakteur der „Mathematischen Annalen“. 1908 verheiratet mit Mali Ebstein von jüdischen Eltern evangelischer Konfession. Vater Professor der Medizin in Göttingen. 1914 bis 1917 als Kriegsteilnehmer im Felde, davon 2 Jahre Leiter einer Feldwetterwarte. 1918 im Kriegsdienst bei der Flugzeugabteilung der Siemens-Schuckert-Werke Berlin angestellt. 1924 Vorsitzender der Deutschen Mathematiker-Vereinigung. 1924 bis 1933 im Vorstand dieser Gesellschaft als Mitredakteur der „Jahresberichte der Deutschen Mathematiker-Vereinigung“. 1933 aus der Professur entlassen. 1934 einige mathematische Vorträge in Holland (Delft, Leiden, Utrecht) und der Schweiz (Zürich). 1935 zwei Vorträge in Brüssel und mehrwöchige Vorlesung über Integralgleichungen in russischer Sprache an der Universität Sofia (Bulgarien). 1934—1938 verfaßte er für die „Zeitschrift für angewandte Mathematik und Mechanik“ die englischen und französischen Titelerläuterungen auf der zweiten Umschlagseite. 1938 verlor er die Redaktion der Mathematischen Annalen und die Tätigkeit bei der Zeitschrift für angewandte Mathematik und Mechanik.“ (Alma Mater Aquensis, Jg. 51, S. 21-22) Urkunden und Zeugnisse (Taufurkunde, Reifezeugnis) – Korrespondenz (bis 1973) – Tagebücher (Kopien der Einträge 1939-1943) – Fotografien (Otto Blumenthal und Familie) – Bearbeitungen der Tagebücher (Scans, Transkriptionen und Übersetzungen)DE-611-BF-131706, http://kalliope-verbund.info/DE-611-BF-131706
Erfassung: 2. April 2026 ; Modifikation: 2. April 2026 ; Synchronisierungsdatum: 2026-04-02T10:25:43+01:00
