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Poetisches Hausbuch 3 - "Herbarium" [Reinschriften der Gedichte; mit einer Melodie zu "Tragische Geschichte" von Adelbert von Chamisso, Hoffmann von Fallersleben und Ludwig Berger, sowie ein Theaterzettel "Der Puzlivizli, oder Der Mann ohne Schatten"]Staatsbibliothek zu Berlin. HandschriftenabteilungNachl. Adelbert von ChamissoSignatur: Nachl. Adelbert von Chamisso, K. 32, Nr. 2

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Poetisches Hausbuch 3 - "Herbarium" [Reinschriften der Gedichte; mit einer Melodie zu "Tragische Geschichte" von Adelbert von Chamisso, Hoffmann von Fallersleben und Ludwig Berger, sowie ein Theaterzettel "Der Puzlivizli, oder Der Mann ohne Schatten"]Staatsbibliothek zu Berlin. Handschriftenabteilung ; Nachl. Adelbert von Chamisso

Signatur: Nachl. Adelbert von Chamisso, K. 32, Nr. 2; 1-141


o.O., 1816 [Januar]-1828. - 1 Buch, 141 Bl. (inkl. Umschlag), 7 Beilagen, Bl. 1-4/ 131-136 und 138-140 leer, Seitenzählung 1-279 mit Bleistift von anderer Hand, Deutsch Hawaiisch Neugriechisch Italienisch. - Werk, Lyrik

Inhaltsangabe: Blatt 5-6r. (= S. 1-3): Adelbert von Chamisso: "An Hitzig. Behringsstraße, im Sommer 1816" ["Aus der Beeringsstraße im Sommer 1816], [Juli/August] 1816, Hs. dt.Reinschrift mit Sofortkorrekturen und mit Bleistiftüberarbeitung am Rand.Incipit: "Die Lieder, die mir, unter Schmerz und Lust,"Explicit: "und ich die Hand dir sonder Klage reichen""Enthält Vorstufen in den Versen:V. 6: "Sie tönten, sie verhallten in der Zeit,"V. 21: "So geht das Menschenkind nach trockner Beute"V. 22/23: "Das Leben und die Welt entlang, die Reu / Hinkt hinten nach, so man nur rückwärts schaut,"V. 25: "So, Bruder, wandelts deinem Bruder an,"V. 27: "Beeiste Felsen ruft er liebend an,"V. 29: "Er ist in Sprach und Leben ja der Mann,"V. 31/32: "Es kehrt dir zurück, der sonst er war, / Nur älter, immer doch ein Kind, ein Narr."V. 39/40: "So kann die Macht das Düstere auch wohl brechen, / Und ich mit Dir aus mildern Träumen sprechen."Blatt 6v. - 7r. (= S. 4-5): Adelbert von Chamisso: "London, Fleet Streat: Belle Sauvage inn im Sommer 1818" ["Wer gab mir jenen Carabus..."], [20.06. - 26.02.] 1818, Hs., dt.Incipit: "Wer hab mir jenen Carabus,"Explicit: "Schlemihlen hängt der Dalles an."Blatt 7v. (= S. 6): Adelbert von Chamisso: "Swinemünde. Bei der Rückkehr" ["Bei der Rückkehr. Swinemünde im Oktober 1818"], o.D. [17.10.1818], Hs., dt.Incipit: "Heim kehret fern her, aus den fremden Landen,"Explicit: "Darunter er zum Schlaf sein Haupt verberge."Blatt 8-9r. (= S. 7-9): Adelbert von Chamisso [Abschrift von:] Julius Eduard Hitzig: "An Friedrich Baron de la Motte Fouqué! Am 9ten May 1819", [nach 09.05.1819], Hs., dt.Von Chamisso Hand. Von Chamisso unterschrieben mit "Eduard".Vgl. das Manuskript mit dem Titel "Antwort. An Friedrich Baron de la Motte Fouqué. Am 9t. May 1819" in Nachl. Adelbert von Chamisso, K. 28, Nr. 17, Blatt 3-4.Incipit: "Wer, theurer Freund, von Allen, die ein Recht"Explicit: Wohl überall, wo Gott Erlösung will."Blatt 9v.-10 (= S. 10-12): Adelbert von Chamisso [Abschrift von:] Friedrich de la Motte Fouqué: "Antwort am 13ten May 1819", [nach 13.05.1819], Hs., dt.Von Chamisso Hand. Von Chamisso unterschrieben mit "Fouqué".Vgl. das Manuskript Fouqués in Kasten 27, Nr. 21, Blatt 15.Incipit: "Lange mir schwieg der Freund; auch mir hielt Feder und Zunge."Explicit: "Blüthen beschirmend zugleich mit dem gerechtesten Schwerdt."Blatt 10 v. - 11r. (= S. 12-13): Adelbert von Chamisso [Abschrift von:] Friedrich de la Motte Fouqué: "Nachschrift", o.D. [nach 13.05.1819], Hs., dt.Von Chamisso Hand. Vgl. das Manuskript Fouqués in Kasten 27, Nr. 21, Blatt 15.Incipit: "Die Damen fragen zweierlei:"Explicit: "Gern thu' ich, was Dein Geist ersann!"Blatt 11v. (= S. 14): Adelbert von Chamisso: "An Fouque [Fouqué] mit einem Portait [Portrait] von Antonie", mit einer nachgetragenen Strophe ["Piaste: nennt sich die Holde..."], o.D. [ab Mai 1819], Hs., dt. u. lat.Incipit: "Kann ich keine Lieder singen,"Explicit: "Strafend einen Schatten Dir.""Piaste: nennt sich die Holde...":Incipit: "Piaste: nennt sich die Holde,"Explicit: "Dulce doch meum decus."Blatt 12-14r. (= S. 15-19): Adelbert von Chamisso [Abschrift von:] Friedrich de la Motte Fouqué: "An Adelbert am 8ten Juni 1819", [nach 08.06.1819], Hs., dt.Von Chamisso Hand. Von Chamisso unterschrieben mit "Fouque" [sic!].Incipit: "Kannst du keine Lieder singen? -"Explicit: "Sich der Kranz beschauen läßt!"Blatt 14v. (= S. 20): Adelbert von Chamisso [Abschrift von:] Ludwig Uhland: Gedicht, ohne Titel ["Lauf der Welt"], o.D. [Eintrag vtl. 1819], H., dt.Von Chamisso Hand. Von Chamisso unterschrieben mit "Uhland". Das Gedicht wurde 1807 von Uhland verfasst.Incipit: "An jedem Abend geh' ich aus,"Explicit: "Doch Keines sagt: ich liebe dich!"Blatt 15 (= S. 21-22): Adelbert von Chamisso: "Stambuchsverse von Adelbert": "An Maria", "An Eugenie", "An Doris" und "An Emilie", 1818, Hs., dt. Vgl. das Gedicht "Geh du nur hin!", das in zwei Strophen "An Maria" und "An Doris" bietet.Vgl. drei Vorstufen zu "An Eugenie" sowie den Entwurf zu "Geh du nur hin!" in K. 4, Nr. 2 Blatt 5."An Maria":Incipit: "ich war auch jung, und bin jetzt alt,"Explicit: "Und schlag' dir solches aus dem Sinn.""An Eugenie":Incipit: "Laß mit dem Buche mich in Ruh,"Explicit: "Wärst eine Närrin du wie ich!!""An Doris":Incipit: "Du steigst hinauf, ich steig hinab,"Explicit: "Sind doch sechs Bretter auch nicht schlecht.""An Emilie":Incipit: "Liebe, gute, schöne Maid,"Explicit: "Laß sehn wo der sich setzt."Blatt 16r. (= S. 23): Adelbert von Chamisso: "An Antonie": [Abschrift von:] Ludwig Uhland: Gedicht, ohne Titel ["An Sie"] und Adelbert von Chamisso: Gedicht, ohne Titel ["Was soll ich sagen?"], 1819, Hs., dt.Chamisso stellt Uhlands Gedicht seinem eigenen voran und widmet die beiden Gedichte mit der Überschrift "An Antonie".Vgl. weitere Abschrift in K. 4, Nr. 2, Blatt 5.Ludwig Uhland: ["An Sie"]Incipit: "Deine Augen sind nicht himmelblau,"Explicit: "Umfinge, wie dein blaues Aug!'"Adelbert von Chamisso: ["Was soll ich sagen"]:Incipit: "Mein Aug ist trüb, mein Mund ist stumm,"Explicit: "Ich seh' dich so an, und zittre so sehr."Blatt 16v. (= S. 24): Adelbert von Chamisso: "Adelbert an seine Braut", o.D. [zwischen Mai und September 1819], Hs., dt.Vgl. zwei Vorstufen in K. 4, Nr. 2, Blatt 2-4 und Entwurf in K. 4, Nr. 8, Bl. 28r.Incipit: "Ich schlich so blöd für mich allein,"Explicit: "Und laß auch mich dein Werkzeug sein."Blatt 17r. (= S. 25): Adelbert von Chamisso: "Bei Zurücksendung eines Strickzeugs", o.D. [zwischen Mai und September 1819], Hs., dt.Vgl. Reinschrift mit Korrekturen in K. 4, Nr. 4, Blatt 16.Incipit: "Wie in ihrer Hand du mir verhaßt seist,"Explicit: "Nun so geh nur hin und laß dich stricken."Blatt 17r. (= S. 25): Adelbert von Chamisso: "Die Braut spricht:", o.D. [zwischen Mai und September 1819], Hs., dt.Vgl. Vorstufe in K. 4, Nr. 3, Blatt 2.Incipit: "Nicht verhehlen, kann ich's und nicht sagen,"Explicit: "Nicht zu ahnden, macht es mich erzittern."Blatt 17v. (= S. 25): Adelbert von Chamisso: "Am Hochzeitfest, dem acht und zwanzigsten Hochzeittag der Aeltern": "Antonie an die Aeltern" und "Adelbert", o.D. [bis 25.09.1819], Hs., dt.Vgl. Strophe 1 in K. 4, Nr. 2, Blatt 8 und die zugehörige untere Blatthälfte dieses Blattes mit Strophe 2 in K. 4, Nr. 7, Blatt 3."Antonie an die Aeltern": Incipit: "Es gingen acht und zwanzig Jahre hin,"Explicit: "Und wie es damals war, so ist es Heut.""Adelbert":Incipit: "Und wenn Bestand im Wechsel auch erfreut,"Explicit: "Und es soll da sein, wie es heute war."Blatt 18 (= S. 27-28): Adelbert von Chamisso: [Abschrift von:] Julius Eduard Hitzig: "Kronenlied der Jungfraun am 25tem September 1819", 25.09.1819, Hs., dt.Von Chamisso Hand. Von Chamisso unterschrieben mit "Eduard".Incipit: "Schwestern, wohl aufgeschaut!"Explicit: "Können uns scheiden!"Blatt 19 (= S. 29-30): Adelbert von Chamisso: [Abschrift von:] Friedrich Wilhelm Neumann: "An Adelbert. den 25ten September 1819", 25.09.1819, Hs., dt.Von Chamisso Hand. Von Chamisso unterschrieben mit "F W Neumann". Das Gedicht entstand bis 25.09.1819.Incipit: "Gedenkst du, Freund, der frohen Stunden,"Explicit: "Sonst wirst du's wahrlich nimmer mehr." Blatt 20 (= S. 31-32): Adelbert von Chamisso: [Abschrift "Stambuchsverse von Neumann" von:] Friedrich Wilhelm Neumann: "An Eugenie", "An Maria", An Emilie", "An Antonie" und "An Doris", o.D. [1819], Hs., dt.Vgl. die Abschriften Chamissos der Gedichte "An Eugenie", "An Maria" und "An Doris" in K. 6, Nr. 71, Blatt 10."An Eugenie":Incipit: "Beglücktes Kind, dem, wenn's erwacht,"Explicit: "Dir drüben in Mariens Reich.""An Maria":Incipit: "Mit deiner Schwester gleich beglückt"Explicit: "Und wird geliebt nur, wenn mann [sic!] liebt.""An Emilie":Incipit: "Wie mit geschärftem Pflug durchfurchet die Erde der Landmann,"Explicit: "Daß uns aus irdischem Schmerz himmlischer Segen erblüh'!""An Antonie"Incipit: "Kennst du das göttliche Wesen, man nennt als Kind es die Unschuld,"Explicit: "Zweifelnd geb' ich ihm gern beide die Namen zugleich.""An Doris"Incipit: "Sie wie im Wasser der Fisch und im Luftraum lebet der Vogel,"Explicit: "Sie wie sich freundlich dir naht, mir aus dem Herzen das Wort."Blatt 21-22r. (= S. 33-35): Adelbert von Chamisso: [Abschrift von:] Friedrich de la Motte Fouqué: "Epistel An W. Neumann zum 13ten Juny 1819", [Eintrag ab 13.06.1819], Hs., dt.Von Chamisso unterschrieben mit: "Fouqué".Das Gedicht entstand bis 13.06.1819.Incipit: "Nun zieht der liebe Sonntag nah heran,"Explicit: "So Hand in Hand die Dichterbahn entlang!"Blatt 22v. (= S. 36): Adelbert von Chamisso: "An W[.] Neumann am Tage seiner Hochzeit", o.D. [13.06.1819], Hs., dt.Vgl. Entwurf in K. 7, Nr. 1 (Blatt 137v.-138r.) und Entwurf in K. 4, Nr. 3, Bl. 9.Incipit: "Laßt uns mit den Bechern klingen,"Explicit: "Herzenschlag nur Brust an Brust."Blatt 23r. (= S. 37): Adelbert von Chamisso: [Abschrift von:] Julius Eduard Hitzig: "Antonie zum 26ten März 1817", 26.03.1817, Hs., dt.Von Chamisso unterschrieben mit: "Eduard".Incipit: "Rein, kräftig, fromm, zu allem Guten tüchtig,"Explicit: "Finden zum Ausgang leicht nicht mehr den Faden."Blatt 23v.-24v. (= S. 38-40): Adelbert von Chamisso: [Abschrift von:] Julius Eduard Hitzig: "Am 26 März 1819", 26.03.1819, Hs., dt.Von Chamisso unterschrieben mit: "Eduard".Incipit: "So ist er wiederum erschienen,"Explicit: "Die müden Augen seegnend zu."Blatt 25r. (= S. 41): Adelbert von Chamisso: [Abschrift von:] Julius Eduard Hitzig: "Am Am 27ten September 1819. An Emilie.", 27.09.1819, Hs., dt.Incipit: "Verklungen sind die beiden Hochzeitsreigen,"Explicit: "Dann segnest freudig du mit uns Du mit uns Deine Leben!"Blatt 25v. (= S. 42): Adelbert von Chamisso: "Pour Madame Adelbert", [Anfang] 1820, Hs., dt. u. frz.Vgl. Reinschrift in K. 4, Nr. 3, Blatt 17-18.Incipit: "Ob ich dich liebe? Kannst du sohl es fragen?"Explicit: "Mein ganzes Sein, mein Leben und mein Lieben!"Blatt 26r. (= S. 43): Adelbert von Chamisso: "An den Professor Paul Erman zu seinem eilften Geburtstag den 29. Febr. 1820. mit einem Album [Enkheiridion Physeos] betitelt", 29.02.1820, Hs., dt. u. altgriech.Reinschrift mit Überarbeitung der Verse 3 und 4. Vgl. reinschriftliche Vorstufe mit varianten Versen 3 und 4 in K. 4, Nr. 7, Blatt 21-22Incipit: "Du wirst geliebt, du wirst geehrt!"Explicit: "Wird endlich sich auch uns entzünden."Blatt 26v. (= S. 44): Adelbert von Chamisso: [Abschrift von:] Karl August Varnhagen von Ense: "An Adelbert von Chamisso", o.D., Hs., dt.Von Chamisso unterschrieben mit: "K.A.V."Incipit: "Dein gedacht' ich, o Freund, mit herzerfreuender Andacht,"Explicit: "Wie wir einander geehrt und mit Liebe gestrebt zu erfreun!"Beilage 1 [ohne Blattzählung]: Adelbert von Chamisso: [Abschrift von:] Rosa Maria [Assing]: "Anzeige", o.D., Hs., dt.Incipit: "Es zeigen voller Angst und Sorge"Explicit: "Für ihn ist Alles nicht zu viel."Blatt 27 (= S. 45-46) Adelbert von Chamisso: [Abschrift von:] Rosa Maria [Assing]: "Anzeige", o.D., Hs., dt.Von Chamisso unterschrieben mit: "Rosa Maria"Incipit: "Es zeigen voller Angst und Sorge"Explicit: "Für ihn ist alles nicht zu viel."Blatt 28r. (= S. 47) Adelbert von Chamisso: [Abschrift von:] Friedrich de la Motte Fouqué: "An Adelbert von Chamisso", o.D., Hs., dt.Von Chamisso unterschrieben mit: "Fouqué".Incipit: "Trift Frank und deutscher jetzt zusammen,"Explicit: "Und dem, was uns verbunden hält!"Blatt 28v. (= S. 48): Adelbert von Chamisso: "An Augusta", 1820, Hs., dt.Vgl. Reinschrift in K. 4, Nr. 4, Blatt 20 und die Entwürfe in K. 7, Nr. 1, Blatt 149v.-150r.Incipit: "Zarte, süße Rosenblüthe"Explicit: "Und der Zauber ist vollbracht."Blatt 29 (= S. 49-50): Adelbert von Chamisso: [Abschrift von:] Friedrich de la Motte Fouqué: "An Adelbert von Chamisso's neugebornen Erstling am 25 7ber 1820", 25.09.1820, Hs., dt.Von Chamisso unterschrieben mit: "Friedrich Baron de la Motte Fouqué".Vgl. K. 27, Nr. 21: Briefgedicht Friedrich de la Motte Fouqués an Adelbert von Chamisso vom 25.09.1820.Incipit: "Gegrüßt, Du kleiner Frankenritter,"Explicit: "Hält er nur fest am lieben Gott!"Blatt 30r. (= S. 51): Adelbert von Chamisso: "Tabu" ["Zur Unzeit"], 1820, Hs., dt.Vgl. die Reinschrift in K. 4, Nr. 4, Blatt 22r.Incipit: "Ich wollte, wie gerne, dich herzen,"Explicit: "Ich schlage die Augen nicht auf!"Blatt 30v. (=S. 52): Adelbert von Chamisso: "An Leopold Piaste. Am Sylvesterabend 1820 - 21", 31.12.1820, Hs., dt.Vgl. den fragmentarischen Entwurf in K. 4, Nr. 4, Blatt 22v.Incipit: "Schliechst du immer noch so stumm"Explicit: "Treibe viele grünen Aeste."Beilage 2: Julius Eduard Hitzig: Gedicht ohne Titel ["Seh ich die Waldthier' an,"], 07.07.1821, Hs., dt.Handschrift von Julius Eduard Hitzig. Die Urheberschaft Hitzigs an diesem Gedicht ist ungewiß. Das Gedicht begrinnt auf der Rückseite und endet auf der Vorderseite der Beilage.Incipit: "Seh ich die Waldthier' an,"Explicit: "Mag keinen Mann."Beilage 3: Adelbert von Chamisso: [Exzerpt von:] Ludwig Robert: ["Traumgesichte"], o.D., Hs., dt.Exzerpt einer Strophe.Incipit: "Auf! rief die Sonn', eintretend in den Saal,"Explicit: "Der Waidmann wird das Wild dem Pfeil nicht spenden!"Beilage 4: Adelbert von Chamisso: [Exzerpt von:] Ludwig Robert: ["Sünde"], o.D., Hs., dt.Exzerpt einer Strophe.Incipit: "So bricht Betrug die Kette selbst entzwei,"Explicit: "Und seine Kett' ist nun sein Modegewehr!"Beilage 5: Friedrich Palm: [Abschrift von:] Friedrich Förster: ["Frühlingsmusikanten"] o.D. [1821] mit einer Notiz, Hs., dt.In der Notiz unterhalb des Gedichtes vermutet Friedrich Palm, dass dieses Gedicht nicht von Chamisso stamme. Aufgefunden hat er es unter Chamissos Papieren auf demselben Bogen zusammen mit dem Gedicht "3. An die Apostolischen".Das Gedicht wurde unter dem hier auch aufgeführten Titel "Demagogisch" und der Verfasserangabe Goethes in der Zeitschrift "Der Gesellschafter oder Blätter für Geist und Herz" (Nr. 166, 17.10.1821) publiziert. Incipit: "Es wollt' einmal im Königreich"Explicit: "die allerschönsten Lieder."Blatt 31r. (=S. 53): Adelbert von Chamisso: "Evg: Mat: 24. Zu Anfang 1821" ["An die Apostolischen, Nr. 1: Ev. Matth. c. 24"], [05.01.] 1821, Hs., dt.Mit Bleistiftnotiz anderer Hand.Incipit: "Ja überhand nimmt Ungerechtigkeit,"Explicit: "Und leugnet euch den Sommer immerhin."Blatt 31v. (=S. 54): Adelbert von Chamisso: "Nach Schiller" ["An die Apostolischen, Nr. 3: Schiller"], [bis Mai] 1821, Hs., dt.Mit Bleistiftnotiz anderer Hand.Incipit: "Ihr wollt zurück uns führen zu den Tagen"Explicit: "Und das, was an der Zeit ist, doch geschehen."Blatt 32r. (=S. 55): Adelbert von Chamisso: "das dritte" ["An die Apostolischen, Nr. 5"], [bis Mai] 1821, Hs., dt.Incipit: "Wer hat zum Schreier also dich bedungen?"Explicit: "Ein Vogel schwingt sich auf, wo Eichen fallen."Blatt 32v.-33r. (=S. 56-57): Adelbert von Chamisso: Gedicht, ohne Titel ["Du hast zu sprechen..."],1821, Hs., dt.Incipit: "Du hast zu sprechen selber mich geheißen -"Explicit: "Du selbst mit Gott das Fernere entscheide"Blatt 33v.-34r. (=S. 58-59): Adelbert von Chamisso: "An Antonie. 1821.", 1821, Hs., dt.Vgl. den lyrischen Entwurf in K. 4, Nr. 8, Blatt 30, der vermutlich eine Vorarbeit dieses Gedichts ist.Incipit: "Berühret Morpheus deine AugenLieder"Explicit: "Laß mich an deiner Brust vor Freude weinen."Blatt 34v. (=S. 60): Adelbert von Chamisso: "Zur Andwort 1821", ["Zur Antwort"] 1821, Hs., dt.Incipit: "Dir ist sonst der Mund verschlossen, -"Explicit: "Sänge nur: ganz bin ich dein"Blatt 35r. (=S. 61): Adelbert von Chamisso: Gedicht, ohne Titel ["Es hat ein Fuchs jüngst den Comment verletzt Č"], o.D. [1821], Hs., dt.Incipit: "Es hat ein Fuchs jüngst den Comment verletzt,"Explicit: "Die Könige, die Kaiser und der Pabst."Blatt 35v. (=S. 62): Adelbert von Chamisso: Gedicht, ohne Titel ["Die Müllerin"], 1822, Hs., dt.Reinschrift mit Korrektur und einer verworfenen Strophe. Erstdruck unter dem Titel "Windmüllerlieder" zusammen mit "Der Müllerin Nachbar".Vgl. die Reinschrift in

http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB0000CBAB00000000 (Digitalisat)

Darin: "Der Puzlivizli, oder Der Mann ohne Schatten. (Seitenstück zum Vizlipuzli.) Ein komisches Zauberspiel in drey Aufzügen nach de la Motte Fouqué frey bearbeitet von Ferdinand Rosenau." [Theaterzettel; Ankündigung zur vierten Aufführung des Theaterstücks] [Dokument]

Bemerkung: Die Gedichte Adelbert von Chamissos sind teilweise mit Korrekturen eingetragen. Die Gedichte folgen dem biographischen Zusammenhang und bieten damit Hinweise auf ihre Entstehungszeit. Den Gedichten wird häufig eine Widmung an eine bestimmte Person aus dem familiären Zusammenhang und aus dem Freundeskreis vorangestellt.Seitenzählung durch Chamisso auf jeder zweiten Seite. Dabei werden in der Zählung S. 81-100 übersprungen, 237 wird doppelt gezählt. Zwischen 239 und 251 wird die Zählung übersprungen. In der Einzelbeschreibung wird die Blattangabe zusammen mit der entsprechend vorfindlichen Seitenzählung angegeben.Beschrieben sind Blatt 5 - 130 und Blatt 137. Blatt 141 enthält einen eingeklebten Theaterzettel.Die Datierungen beziehen sich bei Chamissos Gedichten auf den Entstehungtag bzw. -zeitraum. Bei Einträgen Chamissos von Gedichten anderer Autoren bezieht sich die Datierung bei Widmungsgedichten auf das Datum des Erhalts, bei anderen Gedichten auf den Zeitraum des Eintrags in das Hausbuch. Wenn möglich, wird die Entstehungszeit von Gedichten Dritter angegeben. Originalhandschriften anderer Autoren werden mit dem Entstehungsdatum der Gedichte datiert.

Einbandbeschreibung: rotes Leder, Goldprägung "Herbarium" und "A. v. Ch.", 17,5 x 22 cmWasserzeichen: "I.F. in Lohr"

Objekteigenschaften: Handschrift

Pfad: Nachl. Adelbert von Chamisso / Kasten 32: Poetische Hausbücher

[3 (Frühere Signatur)]

DE-611-HS-1878965, http://kalliope-verbund.info/DE-611-HS-1878965

Erfassung: 26. Oktober 2012 ; Modifikation: 12. März 2015 ; Synchronisierungsdatum: 2018-02-09T11:26:03+01:00